- Offizieller Beitrag
So ... die Seilwinde. Viele Frage auf FB oder anderswo.
Ich möchte hier ein wenig Licht in Dunkle bringen, denn für viel Nicht-Offroad Enthusiasten ist so eine Winde ein Brief mit sieben Siegeln.
Gehen wir kurz auf das Zubehör - Kit (unter der Ablage im Kofferraum) ein.
Ihr habt eine Fernbedienung, ein Anschlusskabel, sowie den entsprechenden Haken der für eine Bergung natürlich an der Schlaufe des Bergeseils befestigt werden muss.
Nach Betrachtung des Sicherungssplintes habe ich mir gleich zwei in Reserve in die Tasche gelegt.
Erster Hinweis:
Die Fernbedienung funktioniert auch drahtlos (Sofern die Batterie noch Power hat).
Wozu hat man dann ein Kabel?!
Eben wegen der evtl. nicht zuverlässigen Batterie und folgendem Szenario:
Bei unserem Treffen im Mammutpark versuchen 4 Fahrzeuge sich gleichzeitig mit der Winde zu bergen.
Bevor es da zu "Unstimmigkeiten" mit der Frequenz der Fernbedienung kommt, nimmt man in diesem Fall besser das Kabel.
Der Hebel an der Winde (Engaged / Disangaged) steuert die "Kupplung".
Wenn Du das Seil von Hand abrollen willst / musst, sollte es auf "Disangaged" stehen, da sonst die automatische Bremswirkung der Trommel greift.
Seil mal ganz abgerollt:
Da Männer ja bereits beim Angeln schummeln mit der Länge, hier einfach mal ein Bild, damit mal eine Vorstellung bekommt, was die "Einfache Länge" ist.
Das sind effektiv ca. 22 Meter, da noch etwas auf der Trommel verbleiben muss.
Das "Ende" ist rot markiert:;
Weiter sollte man es nicht rausziehen/abrollen, es sei denn, man möchte es wechseln.
Ergibt sich somit bei Verwendung einer Umlenkrolle eine Bergestrecke von max. 11 Metern.
Ich hoffe, diese Infos helfen bereits dem Ein-, oder Anderen.
Das man für den effektiven Einsatz im Gelände weiteres Bergematerial benötigt, ist klar (Oder?).