Pat.zet
Wenn wir unsere Wirtschaft stärken wollen, dann müssten wir aber genau das Gegenteil von dem machen, wie wir es als Privatleute machen.
Wir kaufen unsere Sachen beim "Chinamann" anstatt in Deutschland. (billiger)
Wir verlagern Kosten für Umweltschutz einfach auf die Allgemeinheit. Ich meine die illegale Müllentsorgung. Ob nun "nur" falsche Trennung (Einfach in die kostenlose Papier, Bio oder gelbe Tonne) anstatt in die kostenpflichtige Restmüll. Sperrmüll einfach irgendwo im Wald, unter Brücken, oder beim "Nachbar" entsorgt.
Wir meckern über jeden Cent der uns "staatlich" aus dem Geldbeutel gezogen wird.
Wenn wir ein Monteur brauchen, gerne ohne Rechnung.
Nichts anderes macht die Industrie:
Produktion da hin verlagern wo es kein Arbeitsschutz, Umweltschutz oder andere Auflagen gibt.
Da bleibt Deutschland/Europa in seiner Bilanz schön "grün" und alles ist unter dem Teppich gekehrt. Die Aussage "wir Deutsche und 2%" stimmt nicht, denn das was wir im Ausland verschmutzen zählt in der (deutschen) Bilanz nicht.
Was die deutsche Infrastrukturen und Bildungssysteme anbelangt.
Da wurde doch von der Industrie schon in den 80er auf Auslagerung und billig Support aus dem Ausland gesetzt. Warum selbst ausbilden, wenn es im Ausland fertige Fachkräfte gibt?
Privat sind wir auch zu faul/bequem geworden unser Wissen durch lernen an zu eignen, das geht viel schneller und einfacher per Handy und Youtube, bzw. andere Apps.
Wir müssten also konsequent alles was außerhalb der EU gefertigt wird mit "Umweltschutz Zölle" beaufschlagen. Im Prinzip das gleiche was das Trupeltier macht. Allerdings in der unmittelbaren Folge das die Preise und Lebenshaltung teurer wird. Langfristig könnte das aber den Standort Europa resilient gegen andere Staaten machen, wenn wieder in Europa produziert werden würde. Auch Recycling müsste ernsthafter betrieben werden. Es gibt genug (importierte Verarbeitete) Rohstoffe in Deutschland. Diese liegen auf den Mülldeponien oder wurden verbrannt bzw. als Wertstoffe wieder ins Ausland verbracht.
Das was die Politik der letzten 50Jahre verdrängt hat, fällt den jetzt auf die Füße.
Die Babyboomer waren schon immer die gekniffenen, als Kleinkind zu wenig KiTa Plätze, in Schulen zu volle Klassen, als Lehrling dann teilweise mehr als 50 Bewerbungen geschrieben. Wer dann ins Berufsleben gekommen ist hat die Anzahl viel wenigeren Rentner und Alten bezahlen und pflegen können. Da funktionierte der Generationenvertrag noch. Die Politik machte sich keine Gedanken um Zukünftige Finanzen. Wir leben im Jetzt und da ist Geld da. Die Gier ist gestiegen, die Moral/Anstand gesunken. Ihr schreibt ja selbst "Die Reichen und Superreiche haben mit Umwelt kein Problem".
Kurz das "Kind ist schon lange in den Brunnen gefallen", wir müssten alle massiv den Gürtel enger schnallen und nicht meckern sondern anpacken. Auch die "Reichen und Superreiche" müssten ihr Teil dazu betragen, wenn das Geld nicht schon in den Steuerparadiese geparkt wäre.
Die Schere der Ungerechtigkeit kann nicht von Heute auf Morgen geschlossen werden. Da helfen auch keine Propaganda oder Stammtisch Sprüche der AFD. Wenn die dieses Jahr teilweise in den Länder und in 2 Jahre im Bund regiert, wird es eher noch schlechter für die "Arbeiterklasse". Denn das einzige was bei der AFD zählt, ist Geld. Das sieht man heute schon an den Aufwandsentschädigungen der Parteispitzen, den Beschäftigungsverhältnisse der Fam. Angehörige usw., also Interessen der kleine Leute vertritt diese Organisation mit Sicherheit nicht.
Denkt dran bevor ihr eure Stimme abgebt, was Orban, Trump und andere Staatsmänner aus demokratische Staaten gemacht haben um an der Macht zu bleiben. Geht eine Zeitlang mit Gewalt gut, aber irgendwann bricht der Damm. Nur für das Volk war das noch nie gut.